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Google Street View und spinnen wir?

So langsam geht mir der Pressewirbel um Google’s Street View Angebot so richtig auf die Nerven.

Haben wir denn nicht wichtigere Probleme als sich mit so etwas zu befassen und Steuergelder mit der Rechtsklärung zu verballern?

Ich frage mich was daran so schlimm sein soll wenn mein Haus im Internet zu sehen ist. Wen dies trotzdem stört kann einfach dagegen wiedersprechenund gut ist. Es regt sich ja auch niemand auf das die Google Suche auch jede Webseite und damit verbundene Informationen über Personen usw. aufbereitet und danke Facebook und Co. man sowieso viel mehr in Erfahrung bringen kann als manchem unlauteren Mitbürger vielleicht lieb ist.

Persönlich finde ich den Service schön, es macht Freude durch fremde Städte zumindesten virtuell zu spazieren.

Sollte der Ärger irgendwann die Google-Väter dazu bewegen die deutschen Aufnahmen nicht anzubieten so kann es ganz egoistisch betrachtet, mir eigentlich egal sein, Deutschland kenne ich bzw. kann ich leicht erkunden.

Schade nur für die Menschen aus anderen Ländern die so denken wie ich.

Freitag der 13 .te

Freitag der 13.Achtung, Achtung; morgen gibt es wieder einen Freitag den 13. ten.

„Volle Deckung“, nur nix anbrennen lassen.

Ich habe mich ja schonmal über dieses Thema hier ausgelassen und belasse es daher besser nur bei dem Hinweis.

Ich wünsche natürlich allen Abergläubischen, dass sie nicht in Ihrem Glauben bestärkt werden und allen Realisten, dass sie nicht zu Glauben beginnen.

Urlaubstagebuch 2010 – 19.07.

19.07.2010 – Montag
Der Tag beginnt wie der letzte aufgehört hat: wach…

Also um 0:30 h geht’s mit dem Auto los in die Nacht. Die Luft ist kühl und somit wird es eine angenehme Fahrt werden.

Allerdings macht der Nebel in den hügeligen Gebieten schon etwas Probleme da die bulgarischen Straßen nicht so richtig mit den Deutschen zu vergleichen sind.

Die Fahrbahnmarkierungen sind schlecht bis gar nicht zu erkennen und die Schlaglöcher haben teilweise ein Format, dass das gesamte Rad darin versinken kann. Daher ist Aufmerksamkeit angesagt.

Diese Aufmerksamkeit rettet einem Mann wohl auch das Leben, da dieser irrwitziger weise gegen 3 h mitten auf der Fahrbahn im offenen Gelände und nur mit einer gelben Tüte in der Hand, vor mir auftaucht. Bis heute kann ich mir keinen Reim darauf machen, was einen Menschen zu so etwas bewegt da er weit entfernt von den Ortschaften aufgetaucht ist. Nicht dass dieser Mann sich nur auf meiner Fahrbahnseite mit dem Rücken zu mir befand, mitten auf der Fahrbahn ist dies für mich nur als Selbstmordkommando zu betrachten.

Gegen 7:30 h erreichen wir dann wohlbehalten Botevgrad und ich kann erst mal eine Mütze voll Schlaf nehmen.

Später geht’s dann nur noch ein wenig in den Ort Kaffee trinken, was essen und das war es dann auch schon.

unglaubliche Berichterstattung zum Fall Dominik Brunner († 50)

Fassungslos lese ich die Berichterstattung zum Fall Dominik Brunners († 50) welcher seinen Einsatz, bei dem er sich gegen zwei brutale Jugendliche stellte welche 4 wehrlose Kinder massiv bedrohten, mit dem Leben bezahlte.

Wird doch jetzt tatsächlich seine gesundheitliche Vorgeschichte hinterfragt. Ich frage mich da nur, hat das wirklich überhaupt eine Relevanz?

Die Staatsanwaltschaft stellt fest, Dominik Brunner hatte einen vergrößerten Kerzmuskel, was zu seinem Tot führte.

Franz-Josef Wagner von der Bild schreibt sehr bezeichnend dazu:
„Hat man, wenn man nicht topfit ist, Mitschuld am Umgebrachtwerden? Sollen die Täter deshalb milder bestraft werden? Nein! Kein Schläger hat Anspruch auf ein kerngesundes Opfer. Wer Menschen so brutal misshandelt, muss damit rechnen, sie zu töten.“

Man mag über Bild denken was man will, aber alleine im Vergleich dieser Berichterstattung sollten sich andere renommierte Zeitungen wie Frankfurter Rundschau „Die neue Wahrheit“,  Rheinische Post „zu früh zum Helden gemacht“ und die TAZ deklariert es schon fast zum Unfall, wirklich schämen.

Das Leben ist ein unwiederbringliches Gut, von dem jede Sekunde zu schützen ist. Habe ich etwa mit Straffreiheit zu rechnen wenn ich einen totkranken Menschen im Rollstuhl ins Wasser schieben? Kann ich in dem Fall argumentieren er wäre sowieso die nächsten Tage gestorben und ich konnte ja nicht wissen das er ertrinkt?

Echt so ein Schwachsinn regt mich auf und ein Lob auf Franz-Josef Wagner von der Bild der mir aus der Seele gesprochen hat.

Leute bleibt gesund, damit ihr als Opfer nicht zum Täter werden.

Urlaubstagebuch 2010 – 18.07.

18.07.2010 – Sonntag
Letzter Tag in Balchik und wir lassen es ruhig angehen.

Aufgrund der Hitze haben wir beschlossen bereits in der Nacht zurück Richtung Sofia/Botevgrad zu fahren.

Ursprünglich sollte ja erst Montag gefahren werden um dort noch ein paar Tage bis zum Rückflug zu verbringen aber im Moment ist es tagsüber einfach zu heiß um im Auto zu sitzen. Außerdem ist Nachts der Verkehr deutlich ruhiger, allerdings auch die optimale Linie durch die Schlaglöcher schlechter zu finden ;-).

So ging es gegen Mittag, also nach dem Frühstück, wieder zurück zum Appartement um dort die heißen Mittagsstunden halbwegs gut zu überstehen und etwas auszuruhen.

Am späten Nachmittag haben wir uns dann doch nochmal aufgerappelt und sind zum Strand runter gegen. Diesmal allerdings zu einem kleinen, sogenannten „neuen Strand“ um noch ein wenig Abkühlung im Meer zu finden.

Auf dem Rückweg noch lecker Essen und trinken, diesmal alkoholfrei da ich ja noch fahren muss. Dann hieß es nur noch ausruhen oder vielleicht nen Stündchen schlafen bis wir gegen Mitternacht losfahren wollen. Das mit dem Schlafen klappte zwar nicht, aber egal.

Urlaubstagebuch 2010 – 17.07.

17.07.2010 – Samstag
Was soll ich sagen? Es ist heiß und Wochenende.

Nach dem Frühstück begeben wir uns an den Strand und fragen uns was heute hier los ist? Klar Wochenende und alles geht zum Strand. Es ist voll und gerade noch einen Schirm mit Liegen können wir ergattern.

Logischerweise gehen die Einheimischen am Wochenende auch an den Strand und das merkt man. Allerdings fallen uns heute neben einigen hübschen Anblicken auch Besuchergruppen auf, welche scheinbar diesen Tag als „Waschtag“ deklarierte haben (vorsichtig ausgedrückt). Diese fallen in größeren Gruppen über den Strand her und gehen fast vollständig bekleidet ins Wasser. Möchte irgendwie nicht wirklich wissen was sie dort alles tun, daher nehmen wir auch schon nach wenigen Stunden eine nahende Gewitterwolke zum Anlass, den Strand schon früher zu verlassen.

Es ist sowieso viel zu heiß.

Den Abend verbringen wir zum Essen im „blauen Löwen“ gefolgt von einem kurzen Besuch bei Marta und Velimir. Anschließend warten wir auf Abkühlung um schlafen zu können.

Urlaubstagebuch 2010 – 16.07.

16.07.2010 – Freitag
Heiß, heiß und nochmal heiß. Die Hitze hat uns voll erwischt.

Um 12:30 Uhr mein Termin bei der Zahnärztin. Eigentlich will ich ja gar nicht mehr hin da es besser ist, aber deutsche Gründlichkeit bringt mich dazu den vereinbarten Termin einzuhalten.

Erwartet werde ich von einer älteren vertrauenswürdigen Frau welche sich ganz nett und vorsichtig meine Problemzone anschaut. Allerdings wirkt die Praxis ungewöhnlich auf mich.

Bohrer und andere Geräte etwas unsortierter und nicht so für den Patienten unsichtbar aufbewahrt wie wir es kennen.

Aber egal, andere Länder andere Sitten. Jedenfalls tupft sie vorsichtig etwas auf die Stelle und deckt es mit einer Salbe ab, welche ich mir auch gleich aus der Apotheke zur weiteren Pflege besorge.

Heiß geht es den Rest des Tages am Strand weiter und ich schwitze mich fast zu Tode.

Abends ein kühles Glas Wein vor dem Appartement und Besuch von einigen dubiosen Kriechtieren die hier etwas größer ausfallen als bei uns zuhause.

Urlaubstagebuch 2010 – 15.07.

15.07.2010 – Donnerstag
Heute richtet sich das Wetter langsam auf „Dauer-Heiß“ ein und es sind nur noch wenige Wolken am kreisen über uns. Glücklicherweise ist das Meer erfrischend kühl und so lässt sich der Tag ertragen.

Ein Besuch bei der empfohlenen Zahnärztin bringt nur einen Termin für Freitag wobei das Problem welches mich plagt schon besser geworden ist.

Abkühlung am Abend schafft ein selbstgemixtes Radler aus Zagorka (bulgarisches Bier) und 7up.

Urlaubstagebuch 2010 – 14.07.

14.07.2010 – Mittwoch
Wieder beginnt der Tag mit schönem Wetter auch wenn der Wetterbericht etwas anderes sagt. Immer wieder hören wir die Berichte von der heißen Heimat und hier ist es mittlerweile auch nicht anders.

Nach dem Frühstück am Strand angekommen meint aber heute doch der Wetterbericht ein wenig Recht behalten zu müssen und lässt ein paar dunkle Wolken über uns ziehen und es immer mal ein wenig tröpfeln.

Komischerweise meckert heute auch eine kleine Zahntasche bei mir rum und wird schlagartig etwas dick. Zahnarzt Fehlanzeige… die hat schon Feierabend aber es gibt eine gute Mundspülung aus der Apotheke.

Zurück zum Wetter, ganz plötzlich wird es dunkel und donnert rum. Wir gehen zum Strandcafe um den Regen abzuwarten doch dann bricht das Unwetter über uns herein.

Der gesamte Strand, als die Leute am Strand, meint uns plötzlich Gesellschaft leisten zu müssen. Der Himmel ergießt sich wie aus Eimern über uns aber nach einer halben Stunde zusammendrängen unter den wenigen Dächern am Strand ist der Spuck vorbei.

Als wir später durch den Ort zum Appartement gehen sehen wir, dass die Wassermassen unter anderem große Flächen des Straßenbelages im Stadtzentrum unterspült und zerstört haben.

Nach dem Abendessen genieße ich diesen Tag den ersten Rakia, einen bulgarischen Schnaps und Hausmittel gegen Zahnprobleme 😉

Urlaubstagebuch 2010 – 13.07.

13.07.2010 – Dienstag
Auf einer Postkarte würde man heute schreiben „Wetter gut, Essen gut, Stimmung gut“. So kurz wie dieser Postkarte ist auch das was von diesem Tag zu berichten ist.

Ein super schönes Wetter und typisch für Balchik. Der Wetterbericht sagt alles von Regen bis Sonne, aber der Regen kreist und das kleine Fischerstädtchen kommt aber nicht drüber.

So gibt es am Strand Sonne satt und Abends wieder Essen satt. Ich mixe mir mittlerweile gerne das Bier mit Sprite, will mir ja nicht die Birne zudröhnen.

Abends noch einen leckeren Mochito an der Promenade geschlürft und ausruhen bei einer sehr schwül-warmen Nacht.