Spam – Potenzmittel, Banken aus Malaysia und Co.

„Was wollen die alle nur von mir?“

Da schreibt mir eine EON Bank aus Malaysia ich hätte ein Konto eröffnet;
eine Alexa meint ich wäre auf der Suche nach einem Abenteuer;
ein Harvard MarketPlace sucht Investoren;
eine Email mit Betreff „Danke für Ihre Bestellung“ bietet mir Potenzmittel für jedermann direkt aus der EU an, als wenn ich das bräuchte;
ein Gewinndienst versucht mich anzuwerben indem er meint auf meine Antwort warten zu müssen:

Hallo Jörg,
sicherlich bist du klüger als dir das manche zutrauen, beweise es dir
selbst und allen anderen.
Beantworte einfach die Frage online und hol dir als Belohnung das neue
iPad von Apple:
Was ist ein Apple iPad eigentlich?
a) Ein Computer mit großer Touch-Oberfläche
oder
b) Ein bedrucktes Schneidebrett
Für die Antwort hier klicken

Mittlerweile kann es mich fast nur belustigen was morgens so alles im Spamfilter einschlägt. Vieles ändert sich im Netz nur der Spam bleibt zu 99% gleich. Irgendwie ist es kaum zu verstehen warum noch soviel davon kursiert, werden die Spamfilter doch immer intelligenter, die Nutzer kennen die Mails;

fällt da wirklich noch jemand d’rauf rein?

Scheinbar ja, wie sonst sind die Massen noch zu erklären. Auch wenn professionelle Programme und Webscripts die Aufgabe des Versendens übernehmen ist es doch mit Arbeit verbunden Spam unter die Menschen zu bringen und wenn keiner mehr darauf reinfallen würde, würde es wohl sinnlos sein.

Es scheint das selbe zu sein wie die all-nächtliche Erotikwerbung im TV mit 0900er Nummern, kostet ne Menge Geld und ruft da wirklich noch jemand an? Dies kann man wohl ebenfalls nur mit Ja beantworten.

Der SuperSpamKiller schützt mich ja vor dem schlimmsten Übel aber lesen tue ich den Schwachsinn doch immer mal wieder, bin ich damit auch gleich gefährdet? Ich denke nein.

Weitere interessante Links:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *