Lotto – der Wunsch nach Reichtum

Jeder Lottospieler wünscht sich den großen Pott. Erwartet man nicht irgendwann den Jackpot zu gewinnen und auf einen Schlag alle Sorgen los zu werden?

Aber man kauft sich bei einer Gewinnchance von 1:140 Millionen tatsächlich doch nur eine Illusion. Logischerweise kann man sagen „wenn ich nicht spiele kann ich auch nicht gewinnen“ aber der rechnerische Spieleinsatz steht in keinem Verhältnis zum möglichen Gewinn.

Besonders zu beachten sind natürlich auch noch die Gefahren der Spielsucht.

Warum auch immer sind wir Menschen so empfänglich für Illusionen. Ich selber spielte auch hin und wieder und dann immer gleich einen kompletten Schein. Als ich mir mal die Spieleinsätze zusammen rechnete bemerkte ich, dass der Gedankenansatz meines Vaters doch die günstigere Variante ist:

Um dem persönlichen Bedürfnis der zu mindestens theoretischen Chance auf Reichtum nachzukommen genügt es somit vollkommen einfach nur ein Kästchen auszufüllen und dieses bei jeder Ausspielung teilnehmen zu lassen.

Fraglich bleibt weiterhin ob ein großer Gewinn alle Sorgen nimmt. Ich denke sie würden sich nur deutlich verlagern, aber „ich gewinne ja eh nicht“.

1 Kommentar

  1. LeXuS sagt:

    Ich gewinne ja (auch) eh nicht :)

    Deshalb spiele ich auch so gut wie nie Lotto. Nur wenn diese Mega-Jackpots zu gewinnen sind. Ich mag das Feeling, diese Aufregung bei Abgabe des Scheins und die darauf folgenden Stunden Hoffnung.
    Es regt mich auch nicht auf, wenn hinterher nicht mal ein Treffer dabei ist. Nur ein wenig Enttäuschung ist dann schon dabei.

    Grüße und viel Glück beim nächsten Mal,
    LeXuS

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